Masken in Bus und Bahn sinnvoll und notwendig

13. 08. 2020

An der Pflicht für alle Fahrgäste, in Bussen und Bahnen eine Alltagsmaske zu tragen, führt nach Ansicht des Fahrgastverband PRO BAHN kein Weg vorbei. Dabei gehört es zu den Aufgaben aller  Verkehrsbetriebe, ihre Fahrzeuge klar und eindeutig zu beschildern und im Fall des Falles um Einhaltung zu bitten. PRO BAHN-Sprecher Gerd Aschoff: „Notfalls muss uneinsichtigen Fahrgästen ohne Maske die Beförderung verweigert werden. Das liegt im Interesse der großen Mehrheit der Fahrgäste, die sich eindeutig an die Tragepflicht halten, und kein Verständnis dafür aufbringen, wenn einzelne Unternehmen wie die Göttinger Verkehrsbetriebe den Kopf einziehen und die Tragepflicht nicht durchsetzen wollen.“

PRO BAHN erinnert daran, dass schon bei kleinen Verstößen wie das Mitführen einer Bierdose oder offener Speisen der Ausschluss von der Beförderung erklärt wird. Aschoff: „Dabei gehen einige Busfahrer auffällig robust vor.“ Es sei nicht einzusehen, dass bei der extrem wichtigen Frage des Gesundheitsschutzes kein klares Vorgehen der Göttinger Verkehrsbetriebe zu verzeichnen ist. Offenbar werde ein Fleck auf dem Sitzpolster als wichtiger eingeschätzt als der Gesundheitsschutz aller Fahrgäste in Bussen und Bahnen.

Aschoff: „Die konsequente Einhaltung der Tragepflicht liegt auch im Interesse der Verkehrsunternehmen, denn sichtbare Nachlässigkeiten haben zur Folge, dass aufmerksame Fahrgäste wegen dieser Nachlässigkeiten Busse und Bahnen leider meiden.“

 

Foto: Die konsequente Einhaltung der Tragepflicht liegt im solidarischen Interesse aller Fahrgäste und auch der Verkehrsbetriebe. Zürich macht es vor. Foto: Aschoff