Regionalverband

Südniedersachsen e.V.

 

Fahrgastverband PRO BAHN

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Der Harz braucht bessere Bahnverbindungen!

17. 06. 2021

Der Erschließung der Wirtschafts- und Tourismusregion Harz durch den überregionalen Schienenfernverkehr muss angesichts des Trends zum Urlaub im eigenen Land nach Corona sichtbarer Rechnung getragen werden. Das fordert der Fahrgastverband PRO BAHN Südniedersachsen in einer Stellungnahme zur Neufassung des Regionalen Raumordnungsprogramms an die Kreisverwaltung und die politischen Fraktionen im Kreistag. “Zu den dringend nötigen Weichenstellungen gehört neben der deutlich verbesserten Erschließung über die Umsteigepunkte Göttingen, Herzberg, Goslar und Nordhausen die reibungslose Durchbindung überregionaler Bahnlinien in den Harz,” fordert PRO BAHN-Sprecher Gerd Aschoff. Dies könne etwa durch vereinzelte Intercity-Züge geschehen, wie es für die Küstenregionen, das bayerische Bäderdreieck und das Berchtesgadener Land längst Selbstverständlichkeit sei, so Aschoff.

PRO BAHN verweist in diesem Zusammenhang ausdrücklich auf die Resolution der länderübergreifenden Ein-Harz-Versammlung vom Mai 2021, die mit Unterstützung des Landkreises Göttingen vorbereitet und verabschiedet wurde. Aschoff: “Die dort formulierten Grundsätze müssen jetzt konkretisiert werden.” Dabei sei auch zu berücksichtigen, dass die Harzregion als überregional bedeutsame Wirtschafts- und Tourismusregion vom „Deutschland-Takt“ des Bundesverkehrsministeriums nicht länger ausgespart werden darf. Der Fahrgastverband fordert die südniedersächsischen Bundestagsabgeordneten dazu auf, sich bei Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer für Nachbesserungen am bundesweiten Deutschland-Takt einzusetzen.

 

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